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Holzmarkt-News
11. sächsische Säge- und Wertholzverkaufsubmission erzielt Erlös von 317.000 €
 
Am 19. Januar 2010 fand im Forstbezirk Dresden die Gebotseröffnung der 11. Säge- und Wertholzsubmission im Freistaat Sachsen statt. Sie endete mit einem Gesamterlös von 317.000 EUR. Wie bereits in den Vorjahren wurde ein mächtiger Bergahornstamm Spitzenreiter des Wertholzverkaufs in Dresden. Ein deutscher Furnierhersteller zahlt 4.300 € für diesen Stamm an einen privaten Waldbesitzer aus dem Westerzgebirge im Bereich des Forstbezirkes Eibenstock.
 
Aneinandergereiht lagerten seit Dezember des vergangenen Jahres 1.100 der hochwertigsten Stämme (1.369 Kubikmeter Holz) aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung auf dem Verkaufsplatz in der Dresdner Heide. 30 Unternehmen der Holzindustrie und des Holzhandwerks, darunter auch Firmen aus Polen und Österreich, beteiligten sich an der Submission, einem schriftlichen Mehrgebotsverfahren. Knapp drei Viertel des Holzes (72%) stammten von 88 privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern Sachsens. Erstmals beteiligten sich die Tschechischen Staatsforsten mit 58 Kubikmeter Holz an dem einmal im Jahr in Sachsen statt-findenden Wertholzverkauf.
 
Die Angebotspalette umfasste 20 Baumarten. Den Schwerpunkt beim Laubholz bildeten die Eiche mit 421 fm (2009: 566 fm), Esche (133 fm; 2009: 71 fm), Roteiche (80 fm; 2009: 80 fm) und der Bergahorn (64 fm; 2009: 92 fm). Die Nadelholzmenge wurde von 365 fm im Vorjahr auf 515 fm erhöht.
Bei den Qualitäten handelte es sich um A- und B-Ware, teilweise wurden auch bessere C-Qualitäten angeboten. Eine statistische Auswertung nach Güteklassen findet nicht statt.

Das Preisniveau der Stiel- und Traubeneiche stieg um ca. 20 % auf 369 €/fm und somit auf den drittbesten Wert aller Submissionen. Der Höchstpreis lag bei 778 €/fm für eine Eiche aus dem Privatwald des Forstbezirkes Oberlausitz (1.680 € für den Stamm).
Bei der Esche wurde trotz verdoppelter Angebotsmenge das Vorjahrespreisniveau leicht übertroffen auf nunmehr 198 €/fm. 
 
Beim Bergahorn kam es zu einem deutlichen Anstieg von 326 €/ fm auf 491 €/ fm, was in der hervorragenden Qualität einiger Stämme begründet liegt. So erzielten neben dem Spitzenstamm gleich 7 weitere Erlöse von über 800 €/fm.
Die „Braut“ der Submission im Jahr 2010 mit einem Erlös von 4.300 € (2.580 €/fm) ist wie im Vorjahr ein Riegelahorn aus dem Privatwald des Forstbezirkes Eibenstock.
 
Differenziert sind die Ergebnisse beim Nadelholz zu bewerten. Die bisher größte Lärchen-menge aller Submissionen von 245 fm erzielte einen hervorragenden Durchschnittspreis von 198 €/fm. Die teuerste Lärche aus den Nationalpark erzielte 635 €/fm (1.086 € für den Stamm). Bei der Fichte und Kiefer kam es zu Preisrückgängen, was insbesondere bei letzterer auf die zu geringen Dimensionen zurückzuführen ist.
Der Durchschnittspreis je Festmeter liegt mit 239 €/fm exakt auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Anteil des nicht zugeschlagenen Holzes liegt mit etwa 3 % der Gesamtmenge auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre.  
Von den 30 teilnehmenden Firmen erhielten 28 einen Zuschlag. Erfreulich ist die Teilnahme vieler Furnierhersteller aus dem In- und Ausland, aber auch Sägewerken und Holzhändlern.
SMUL
 
 
Foto (Sachsenforst): Die beste Lärche auf der diesjährigen Säge- und Wertholzsubmission im Freistaat Sachsen erzielte 635 €/fm (1.086 € für den Stamm).

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