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Holzmarkt-News |
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Kostendruck treibt Nadelschnittholzpreise
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Die inländischen Sägewerke sind zunehmend mit Kostensteigerungen konfrontiert. Den Preisrückgängen beim Nadelschnittholz der letzten 2 Jahre von über alle Sortimente rund 25 % folgte kein nennenswerter Rückgang der Nadelrundholzpreise. Inzwischen zeichnen sich bereits auch wieder anziehende Rundholzpreise für die kommenden Monate ab. Wie der Geschäftsführer des VDS, Herr Rolf Burdack, bei einem Treffen von baden-württembergischen Nadelholzsägern am 4. September 2009 in Neu-Ulm feststellte, sind die Sägewerke derzeit gezwungen, diese Kostensteigerungen beim Vorprodukt an die Abnehmer im Bereich Handel und Verarbeitung weiterzugeben. Insbesondere bei den gehobelten Produkten sowie weiterverarbeiteter Ware wie KVH und Brettschichtholz haben inzwischen auch bereits Preisanhebungen stattgefunden. Aber auch bei den weiteren Nadelschnittholzsortimenten sind Preisaufbesserungen absehbar.
Bei der Einfuhr haben die Importpreise in den letzten beiden Monaten um über 6 % angezogen. Da die Fertigwarenläger weitestgehend wieder auf Normalniveau liegen, ist auch damit zu rechnen, dass sich Preisanhebungen zügig am Markt durchsetzen. Handel und Verarbeiter sollten ihre Kunden rechtzeitig auf diese Preiserhöhungstendenzen aufmerksam machen und vor allem auch bei längerfristig kalkulierten Angebotsabgaben berücksichtigen. Entsprechend besteht auf Sägerseite derzeit auch wenig Bereitschaft, längerfristige Preisbindungen einzugehen. Angesichts der bei den Massenproduzenten stark zurückgefahrenen Produktion ist die kurzfristige Lieferbereitschaft der kleineren und mittleren Sägewerke von besonderem Vorteil.
VDS
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